Apr. 20, 2026
Kickabwehr – warum Tritte so gefährlich sind und wie man damit umgeht
Was einen Kick so gefährlich macht
Ein gut trainierter Kick ist eine sehr effektive und zugleich gefährliche Waffe.
Er kann:
– Distanz schnell überbrücken
– große Kraft entwickeln
– überraschend eingesetzt werden
Die stärksten Muskeln des Körpers befinden sich in den Beinen.
Wird die Körpermasse richtig hinter den Tritt gebracht, entsteht eine enorme Wirkung am Treffpunkt.
Zum Einsatz kommen dabei:
– Fußballen
– Ferse
– Fußkante
– Schienbein
Ein sauber ausgeführter Kick kann bereits mit einem Treffer entscheidend sein.
Die Realität: Ein Treffer reicht
Gerade Tritte zum Kopf sind extrem gefährlich.
Ein sauber getroffener Kopftritt führt in vielen Fällen zu einem K.O.
Auf der Straße verstärkt sich diese Wirkung zusätzlich durch Schuhe.
Ein einziger Treffer kann ausreichen.
Deshalb ist es wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen –
auch wenn man selbst nicht hoch tritt.
Wie wir im Wing Chun treten
Im Wing Chun verfolgen wir einen anderen Ansatz.
Wir treten:
– nicht höher als die eigene Hüfte
– bevorzugt zum Knie oder Unterleib
– mit der Ferse
Warum?
Die Ferse ist in ihrer Struktur sehr stabil – vergleichbar mit einem Hammer.
Dadurch:
– erhöht sich die Trefferwirkung
– sinkt die Verletzungsgefahr für den eigenen Fuß
Gleichzeitig bleiben Fuß und Bein bis zum Auftreffen möglichst entspannt.
Das ermöglicht schnelle Anpassungen und direkte Folgetechniken.
Warum wir nicht hoch treten
Hohe Kicks sehen spektakulär aus – sind aber in der Selbstverteidigung problematisch.
Denn sie erfordern:
– Beweglichkeit
– Timing
– Balance
– viel Training
Außerdem steht man dabei nur auf einem Bein.
Das bedeutet:
Wer tritt, muss die eigene Kraft auch stabil stehen können.
Für viele Menschen – insbesondere ohne intensive Kampfsporterfahrung –
ist das im Ernstfall kaum realistisch.
Kickabwehr im Wing Chun
Im Wing Chun nutzen wir die Beine aktiv zur Verteidigung.
Vor allem gegen Angriffe unterhalb der Gürtellinie.
Ein wichtiger Bestandteil ist dabei das sogenannte Chi-Gerk:
👉 ein Gefühls- und Reaktionstraining für Beine und Füße
Dabei lernt man:
– effektive Trittabwehr
– Angriffe zu spüren
– intuitiv zu reagieren
– gegnerische Beine zu kontrollieren
– im Nahbereich zu treten, zu hebeln und zu fixieren
Da wir im Wing Chun schnell in den Nahbereich gehen,
spielen gerade diese kurzen, direkten Kicks eine wichtige Rolle.
Was in der Realität passiert
In den meisten realen Situationen treten Angreifer selten –
und wenn, dann meist nicht hoch.
Anders sieht es aus, wenn jemand gezielt Kampfsport trainiert hat.
Dann können gerade hohe Kicks sehr gefährlich werden.
Deshalb gehört es zur vollständigen Selbstverteidigung dazu:
– hohe Kicks zu erkennen
– ihre Stärken zu verstehen
– ihre Schwächen zu nutzen
Ein wichtiger Punkt
Meine persönliche Erfahrung:
Ich habe viele Kampfsportler kennengelernt –
und sie waren durchweg respektvoll.
Ich bin noch nie von einem Kampfsportler angegriffen worden.
Gefährliche Situationen entstehen meist anders.
Heute kann sich jeder über Videos Fähigkeiten aneignen –
im positiven wie im negativen Sinne.
Kann man sich gegen Kicks verteidigen?
Ja.
Auch gegen kraftvolle Tritte.
Auch wenn man:
– kleiner ist
– weniger Kraft hat
– weniger beweglich ist
Entscheidend ist nicht die eigene Athletik,
sondern das richtige Training.
Fazit: Ein unterschätztes Thema
Ein gut ausgeführter Kick ist eine ernstzunehmende Gefahr.
Gleichzeitig gilt:
Auch die Abwehr kann man lernen.
Gerade deshalb lohnt es sich,
sich mit diesem Thema bewusst auseinanderzusetzen.
Nicht, um selbst spektakulär zu treten –
sondern um handlungsfähig zu bleiben
Zum Schluss noch ein Beispiel für einen K.O. durch einen Kopftreffer mit dem Fuß
https://www.facebook.com/stories/100735628728429/971880725729122/?source=notification
März 27, 2026
Selbstverteidigung vs. Kampfsport – was ist der Unterschied?
Erfahren Sie, was im Ernstfall wirklich funktioniert – und warum Reflexe entscheidend sind.
Kampfsport ist eine Wettkampf-Disziplin mit Regeln, Gewichtsklassen und Vorbereitung.
Selbstverteidigung hingegen findet ohne Regeln, unter Stress und meist überraschend statt.
Viele Menschen leben mit:
– unterschwelliger Angst
– Vermeidung bestimmter Situationen
– Unsicherheit
– angepasstem Verhalten
Nicht, weil sie schwach sind –
sondern weil ihnen die nötige Handlungskompetenz fehlt.
Deshalb möchten sie Selbstverteidigung lernen und entscheiden sich für einen Kampfsport wie Boxen, Karate, Judo oder Kickboxen – die Auswahl ist groß.
Doch nur wenige stellen sich dabei eine entscheidende Frage:
Ist dieser Stil / Kampfsport überhaupt für mich und reale Selbstverteidigung geeignet?
Die Antwort ist: nur bedingt.
Denn Selbstverteidigung und Kampfsport sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Falsche Vorstellungen durch Filme
Unsere Vorstellung von einem Kampf ist häufig unrealistisch.
In Filmen sieht man:
– Menschen, die harte Schläge einstecken können
– Minutenlange Kämpfe ohne echte Wirkung
– Helden, die trotz vieler Treffer am Schluss doch noch gewinnen
Die Realität sieht anders aus.
Ein harter Treffer – egal ob Faust, Tritt oder Ellenbogen –
hat unmittelbare Wirkung.
Niemand steckt mehrere Volltreffer einfach weg.
Was Kampfsport ausmacht
Kampfsport hat seinen eigenen, wichtigen Platz.
Er bietet:
– Fitness und Körperschulung
– klare Regeln
– Gewichtsklassen
– Geschlechtertrennung
– Schutzausrüstung
Gekämpft wird:
– in definierten Trainings- und Wettkampfsituationen
– im Ring oder auf Matten
– gegen vorher bekannte Gegner
– oft mit Vorbereitung und Analyse
Ziel ist es, sich zu messen –
Punkte zu erzielen, Titel zu gewinnen.
Viele gefährliche Techniken sind verboten.
K.O.-Schläge sind oft eingeschränkt oder gar nicht erlaubt.
Das ist sinnvoll – denn es schützt die Sportler.
Reale Selbstverteidigung ist anders
All diese Rahmenbedingungen gibt es auf der Straße nicht.
Eine reale Bedrohung sieht anders aus:
– keine Regeln
– kein Ringrichter
– kein fairer Gegner
– keine Vorbereitung
Der Angreifer ist oft:
– körperlich überlegen
– emotional aufgeladen
– hemmungslos
– eventuell bewaffnet
– nicht allein
Dazu kommt:
– harter Boden
– wenig Platz
– Hindernisse
– Überraschung
Und das Wichtigste:
Der Angriff kommt unerwartet – nicht geplant.
Für uns ist Selbstverteidigung mehr als Technik.
Sie beginnt lange vor dem ersten körperlichen Kontakt:
– in der eigenen Haltung
– in der Ausstrahlung
– in der Präsenz
Menschen, die sich verteidigen können:
– treten klarer auf
– setzen Grenzen
– geraten seltener in gefährliche Situationen
Es geht nicht um Technikvielfalt, sondern um:
funktionierende Reaktionen im Ernstfall
Warum Reflexe entscheidend sind
Im Ernstfall bleibt keine Zeit zum Nachdenken.
Nur was reflexhaft abrufbar ist, funktioniert.
Deshalb ist gutes Selbstverteidigungstraining:
– klar strukturiert
– Reflex statt Techniken
– funktionell – auch unter Stress
Wing Chun als Selbstverteidigungssystem
Wing Chun ist ein klar strukturiertes System, um reale Handlungsfähigkeit zu entwickeln.
Durch ein spezielles Training (Chi-Sao) werden Reflexe ausgebildet, die auch unter Stress automatisch funktionieren.
👉🏻„Mehr dazu im Artikel über Chi-Sao – das Herzstück des Wing Chun.“
Wing Chun ist besonders geeignet für:
– Frauen und Männer jeden Alters
– Menschen ohne Kampfsporterfahrung
– Keine besondere Kraft oder Fitness erforderlich
Selbstverteidigung verändert mehr als nur körperliche Fähigkeiten.
Wer sich verteidigen kann:
– fühlt sich sicherer
– verliert die Angst vor Gewalt
– tritt ruhiger auf
– lebt freier
– wird stress-resilienter
Es entsteht:
innere Ruhe statt Anspannung
Präsenz statt Unsicherheit
Klarheit statt Ohnmacht
Fazit: Selbstverteidigung ist mehr als Kampfsport
Kampfsport ist wertvoll –
aber nicht automatisch Selbstverteidigung.
Echte Selbstverteidigung bedeutet:
Auch unter realen Bedingungen handlungsfähig zu sein.
Und genau das verändert etwas Entscheidendes:
Wer sich verteidigen kann, muss keine Angst mehr haben.
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laden wir Sie herzlich zu einem Probetraining in unserem Zentrum ein.
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Jan. 28, 2026
Chi-Sao – das Herzstück des Wing Chun
Warum echtes Können nicht aus Geschwindigkeit entsteht, sondern aus Wahrnehmung
Wer Wing Chun verstehen will, kommt an einem Begriff nicht vorbei: Chi-Sao.
Übersetzt bedeutet Chi-Sao „klebende Hände“ – eine Bezeichnung, die auf den ersten Blick eher verwirrt als erklärt.
Und genau hier beginnt eines der größten Missverständnisse rund um Wing Chun.
Denn Chi-Sao ist weder ein Drill für Geschwindigkeit noch ein Kraftspiel.
Es ist auch kein Partner-Tanz und schon gar kein Wettbewerb.
Chi-Sao ist etwas völlig anderes: ein Trainingssystem für Wahrnehmung, Struktur und reflexbasierte Entscheidungen.
Das Missverständnis Chi-Sao
In vielen Schulen wird Chi-Sao als Abfolge schneller Bewegungen trainiert.
Mit hohem Tempo, viel Kraft und oft beeindruckender Athletik.
Was dabei entsteht, sieht dynamisch aus – hat aber mit dem ursprünglichen Zweck von Chi-Sao wenig zu tun.
Dieses Missverständnis hat historische Gründe:
Wing Chun wird häufig mit anderen Kampfsportarten verglichen. Dort stehen Kraft, Kondition, Geschwindigkeit und klare Regeln im Vordergrund. Dieses Denken wurde – bewusst oder unbewusst – auf Wing Chun übertragen.
Selbst ikonische Bilder, etwa durch Bruce Lee, haben dieses Bild verstärkt: maximale Fitness, explosive Kraft, extreme Schnelligkeit.
Doch Wing Chun ist kein Kampfsport.
Und Yip Man, einer der prägendsten Lehrer des Systems, war kein körperlich dominanter Athlet. Er unterrichtete ein System, das nicht auf Größe, Kraft oder Masse angewiesen ist.
Was Chi-Sao wirklich ist
Für mich ist Chi-Sao der Schlüssel zum Verständnis aller Wing-Chun-Formen.
In einer realen Bedrohungssituation – im Dunkeln, im engen Raum, unter Stress – funktioniert visuelle Kontrolle nur sehr eingeschränkt. Nähe, Adrenalin und Geschwindigkeit machen bewusstes Analysieren unmöglich.
Der Körper hat dafür eine bessere Lösung: Fühlen.
Der Wing-Chun-Kämpfer sucht deshalb bewusst den Kontakt mit Armen und Beinen des Angreifers. Dieser Kontakt erfüllt mehrere Funktionen gleichzeitig:
– Er reduziert Geschwindigkeit durch Verformung – vergleichbar mit einer Knautschzone.
– Er liefert unmittelbare Information über Richtung, Kraft und Absicht.
– Er ermöglicht es, die eigene Struktur aus der Angriffslinie zu bringen.
– Und er schafft Positionen, aus denen Kontrolle, Stoppen oder – wenn nötig – Ausschalten möglich ist.
In einer echten Gefahrensituation reicht es nicht, einen Angriff „abzuwehren“.
Ein Angreifer hört erst auf, wenn er kampfunfähig ist.
Warum Denken im Kampf versagt
Unter Stress können wir maximal die erste Bewegung bewusst denken.
Alles danach läuft zu schnell. Das Großhirn – unser analytisches Entscheidungszentrum – ist dafür schlicht zu langsam.
Was bleibt, sind Reflexe.
Und genau hier setzt Chi-Sao an.
Chi-Sao trainiert keine festen Techniken.
Es trainiert optimale Reaktionen auf reale Impulse.
Wie Chi-Sao richtig trainiert wird
Wir trainieren Chi-Sao langsam, mit Vorwärtsdruck und mit Aufmerksamkeit.
Warum langsam?
Weil nur bei niedriger Geschwindigkeit spürbar wird:
– wie Kraft in das eigene System einwirkt,
– wo unnötige Härten sitzen,
– wie Struktur trägt oder kollabiert,
– und welche Bewegung logisch aus der Situation entsteht.
Im Chi-Sao gibt ein Partner einen Impuls in das System.
Dieser Impuls löst eine Reaktion aus.
Diese Reaktion erzeugt eine Folgebewegung – und diese wiederum eine neue Reaktion.
Macht einer einen Fehler, endet die Sektion.
Nicht, weil jemand „verliert“, sondern weil das System etwas gelernt hat.
Vorwärtsdruck – das fehlende Element
Ohne Vorwärtsdruck wird Chi-Sao zur Choreografie.
Bewegungen laufen ab, aber sie haben keine Konsequenz.
Vorwärtsdruck sorgt dafür, dass jede Veränderung im System eine Notwendigkeit erzeugt. Er macht Chi-Sao lebendig, ehrlich und realitätsnah.
Ohne ihn trainiert man Abläufe, die im Ernstfall nicht existieren.
Der Körper entscheidet – nicht der Kopf
Hat man Chi-Sao richtig gelernt, weiß der Körper, was zu tun ist.
Nicht durch Nachdenken, sondern durch Wahrnehmung.
Der menschliche Körper verfügt über unzählige Rezeptoren, die blitzschnell Informationen liefern und Handlungen auslösen. Genau wie beim Reflex, wenn man eine heiße Herdplatte berührt.
Reflexe sind die schnellsten Bewegungen, die wir haben – weil sie nicht gedacht werden müssen.
Chi-Sao als Brücke zu den Formen
Chi-Sao verbindet die Bewegungen der Formen mit der Realität.
Durch die Sektionen werden Prinzipien erlebbar, nicht erklärt.
Chi-Sao sollte deshalb nur so schnell trainiert werden, dass man im eigenen Körper noch etwas fühlt. Für die meisten ist das – zumindest am Anfang – Zeitlupe.
Denn Geschwindigkeit entsteht später von selbst.
Gefühl nicht!

Wing Chun ist mehr als Technik.
Gemeinsam vermitteln Sifu Bodo und Simo Eva die Prinzipien von Struktur, Gefühl und innerer Ruhe – als Basis für echte Selbstverteidigung und persönliche Entwicklung.

Fühlen statt sehen.
Im Chi-Sao-Training schulen wir Reflexe, Struktur und Selbstwahrnehmung – ganz bewusst ohne Augenlicht.
So entsteht echtes Wing Chun: ruhig, präzise und funktional.
Dez. 31, 2025
Das Jahr des Pferdes & des Feuers
Mit dem Beginn des neuen Jahres startet auch im chinesischen Kalender eine besondere Phase:
das Jahr des Pferdes, verbunden mit dem Element Feuer.
Diese Kombination steht für Bewegung, Dynamik, Lebensfreude, Mut und innere Kraft.
Es ist eine Zeit, in der Entwicklung durch Aktivität, Übung und klare Ausrichtung entsteht – Werte, die tief im Wing Chun verankert sind.
Wing Chun ist mehr als Technik.
Die wahre Energie dieses Systems zeigt sich nicht im Denken, sondern im Tun.
Nur wer regelmäßig übt, präsent ist und bereit ist, sich einzulassen, spürt die lebendige Kraft des Wing Chun – und unterstützt damit nicht nur seine Fähigkeiten, sondern auch seine persönliche Weiterentwicklung.
Wir wünschen euch allen einen kraftvollen Start ins neue Jahr,
viel gute Energie für euer Training,
sowie Glück, Gesundheit und Frieden – für euch und eure Liebsten.
Am 08. Januar starten wir gemeinsam wieder ins Training.
Wir freuen uns darauf, mit euch in dieses neue Jahr zu gehen und den Weg des Wing Chun weiter gemeinsam zu beschreiten.
Herzliche Grüße
Sifu Bodo & Simo Eva

Meister Sifu Bodo Seibold mit Simo Eva
Dez. 6, 2025
Am vergangenen Wochenende durften wir einen ganz besonderen Erfolg feiern: Ein Schüler unserer Wing-Chun-Schule, Lukas Fahsel, bestand erfolgreich seine Prüfung zum 2. Technikergrad – ein Meilenstein, der nicht nur technisches Können, sondern vor allem Ausdauer, Disziplin und persönliches Wachstum widerspiegelt.
Der Weg zu dieser Prüfung dauert mehrere Jahre. Er erfordert regelmäßiges Training, das kontinuierliche Wiederholen der Formen, intensive Partnerarbeit, strukturierte Anwendungen – und vor allem den Willen, immer wieder über sich hinauszuwachsen. Neben dem regulären Unterricht besuchte unser Schüler sämtliche Lehrgänge und nutzte zusätzlich die Möglichkeit des individuellen 1:1-Trainings, um sein Verständnis zu vertiefen.
Der Technikergrad stellt einen wichtigen Schritt im Wing-Chun-System dar. Er verbindet bereits erlernte Grundprinzipien mit anspruchsvolleren Konzepten, verfeinert Bewegungsqualität und Timing und schärft das Verständnis für strukturelle Kraft, Ökonomie und Reaktionsfähigkeit.
Diese Ebene zu erreichen bedeutet: Der Schüler hat nicht nur die Techniken erlernt, sondern auch die zugrunde liegende Idee wirklich verstanden.
Die Prüfung selbst bestand aus verschiedenen Abschnitten: Formen, Anwendungen, Sensitivität (Chi-Sao), Schrittarbeit, Timing-Drills und technischem Verständnis. Unter den Augen der Anwesenden zeigte der Schüler eine starke Leistung – präzise, konzentriert und mit der Ruhe, die gutes Wing Chun auszeichnet.
Solche Momente sind für eine Schule wertvoll. Sie erinnern uns daran, wie bedeutsam langfristige Entwicklung ist und wie stark Menschen wachsen, wenn sie sich konsequent engagieren.
Wing Chun ist mehr als Kampfkunst – es ist ein Weg, der uns lehrt, Herausforderungen mit Klarheit und Gelassenheit zu begegnen.
Wir gratulieren herzlich zu diesem großartigen Erfolg und freuen uns darauf, den weiteren Weg gemeinsam zu gehen.
Der nächste Schritt wartet – und mit dieser Haltung kann er nur erfolgreich werden.

Anerkennung und Respekt – Übergabe der Urkunde nach einer intensiven Prüfung.

Stolzer Moment nach einer jahrelangen Reise im Wing Chun
Nov. 15, 2025
Frank de Marco hat sein Können und seine erworbenen Fähigkeiten erfolgreich unter Beweis gestellt und somit seine Prüfung zum 1. Technikergrad im Wing Chun Kung Fu bestanden.
Herzlichen Glückwunsch.
Starke Leistung.

Die Urkunde wird traditionell mit einer kleinen Verbeugung des Schülers mit beiden Händen vom Meister empfangen. Die Verbeugung erfolgt im Sinne des Respekts und wird daher auch vom Meister erwidert.

Sifu Bodo Seibold und sein stolzer Schüler Frank De Marco nach bestandener Prüfung zum 1. Technikergrad im Wing Chun Kung Fu